MUSEUMSAUFSICHTSDIENST (SPZA-MAD)

AUSBILDUNGSZIEL

Museen stehen in der heutigen Zeit vor der großen Herausforderung, als Kunst- und Kulturbetriebe ihren KundInnen zum einen ein ganz besonderes Museumserlebnis bieten zu wollen, zum anderen jedoch gleichzeitig optimale Sicherheit für die MuseumsbesucherInnen und die in den Museen ausgestellten wertvollen Kunst- und Kulturgegenstände garantieren zu müssen.

 

Ziel dieser Spezialausbildung ist es deshalb, jenes Wissen zu vermitteln, welches erforderlich ist, um eine optimale Handlungssicherheit für Museumsaufsichten in Fragen des praktischen Interventionsdienstes zu erreichen. Unterrichtet wird das notwendige Spezialwissen, um die Durchsetzung des Hausrechts zum Beispiel im Falle der Wegweisung von aggressiven Menschen oder von Personen, die sich unbefugt im Museum aufhalten, professionell durchführen zu können. Des Weiteren zielt die Ausbildung darauf ab, die KursteilnehmerInnen zu befähigen werden, ihre Aufgaben insbesondere auch in Stress-, Gefahren-, Not- oder Erste-Hilfe Situationen korrekt und ruhig erfüllen zu können. 

 

ZIELGRUPPE

MitarbeiterInnen, welche für Sicherheits- und Bewachungsunternehmen als Museumsaufsichten tätig sind oder welche als Beschäftigte in Museen die Sicherheitsaufgaben von Museumsaufsichtsdiensten oder Wachorganen wahrnehmen.

 

 


AUSBILDUNGSINHALTE

Museumsaufsichtsdienste sind die Visitenkarte des Unternehmens gegenüber seinen KundInnen. Höchste Service- und Kundenorientierung müssen hier mit professionellem Auftreten und hoher Handlungssicherheit einhergehen, weshalb nachfolgend aufgezählte Ausbildungsinhalte für diese Spezialausbildung vorgesehen sind:

  • Spezielle Kommunikation und Interaktion für den Umgang mit der Kundenzielgruppe MuseumsbesucherInnen

  • Konflikt- und Stressmanagement für praktische Stresssituationen im Museumsbetrieb

  • Deeskalationstechniken und Interventionsdienst für Museumsaufsichten in Ausnahmesituationen

  • Einsatz und Ausnützung von Sicherheitstechnik in Museen 

  • Sicherheitsmaßnahmen im Museumsbetrieb

  • Rechtliche Grundlagen zur privatrechtlichen Maßnahmensetzung für Museumsaufsichten
  • Risiken und Gefahren im Museumsbetrieb
  • Personen- und Sachwerteschutz in Museen
  • Grundwissen zur Kunst- und Kulturgutkriminalität
  • Richtiges Verhalten im Falle von technischen Gebrechen oder kriminellen Angriffen
  • Besprechung von aufgabenspezifischen Fallbeispielen und Durchführung praktischer Übungen sowie Rollenspielen mit Video-Feedbackanalyse
  • Schriftliche Abschlussprüfung (single choice Test)

TEILNAHMEVORAUSSETZUNG

keine

DETAILS

Ausbildungsdauer

2 Tage (8 Stunden pro Tag)


MindestteilnehmerInnenanzahl 8 und maximale TeilnehmerInnenanzahl 20


Für weitere Informationen bzw. Fragen zur Ausbildung kontaktieren Sie uns bitte unter

contact@insirima.com oder telefonisch unter +43(0)6765002322